Aufbaustudium und Promotionsstudium
Das Auslandsstudium nach dem Studium
Wer nach dem ersten Studium noch nicht genug von der Uni hat, kann sich für eine Promotion oder ein Aufbaustudium entscheiden. Auch diese Phase des Studiums lässt sich selbstverständlich im Ausland absolvieren.
Auslandserfahrung ist mittlerweile ein ‚must‘ für jeden Lebenslauf. Wer es während seines Erststudiums nicht ins Ausland geschafft hat, kann das aber während eines Aufbaustudiums oder während der Promotionsphase nachholen. Auch für diejenigen, die bereits ihren Master in der Tasche haben, bietet zum Beispiel der DAAD attraktive Finanzierungsmöglichkeiten für das Studium im Ausland an.
Aufbaustudium als Auslandsstudium
Aufbaustudiengänge gibt es viele – nach der Reform der europäischen Hochschulsysteme schießen sie wie Pilze aus dem Boden. Um da noch den Überblick zu behalten, helfen bei der Suche nach einem geeigneten Aufbaustudiengang die staatlich anerkannten Akkreditierungsagenturen weiter: Denn ganz besonders wichtig ist es, dass der im Ausland erworbene Titel auch anerkannt ist. Um sicher zu gehen, sollte man deshalb nur solche Aufbaustudiengänge belegen, die von einer dieser Agenturen akkreditiert wurden. Eine genaue Recherche lohnt sich in jedem Fall, schließlich ist auch ein Aufbaustudiengang im Ausland mit hohen Kosten verbunden.
Wer die Kosten scheut, dem helfen Stipendien weiter, die unter anderem vom Deutschen Akademischen Austauschdienst, dem DAAD, angeboten werden. Außerdem gibt es Austauschprogramme mit zahlreichen renommierten Universitäten und viele andere Fördermöglichkeiten (beispielsweise der einzelnen Länder), die zum Großteil auch in der Förderdatenbank des DAAD zu finden sind.
Promotionsstudium als Auslandsstudium
Als Doktorand ins Ausland: Die Doktorarbeit im Ausland zu schreiben, kann eine gute Alternative zur deutschen Promotion sein. Insbesondere im angelsächsischen Raum sind Promotionsstudiengänge üblich, die meistens sehr gute Organisation und intensive Betreuung bieten. Mittlerweile ist es sogar in allen Bundesländern möglich, einen im Ausland erworbenen Doktortitel einzudeutschen: Absolventen eines Ph.D.-Programms beispielsweise, können sich in Deutschland den 'Dr.' vor den Namen setzen. Das gilt zumindest für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union und des europäischen Wirtschaftsraumes, außderdem für die Doktorgrade aus Australien, Israel, Japan, Kanada und den USA. Im Einzelnen benannte Doktorgrade aus Russland können ebenfalls in der Form 'Dr.' mit Herkunftszusatz geführt werden.


