Studieren in „Bella Italia“

Maritimes Klima, historische  Städte und ein großes Angebot an Kunst und Kultur – Italien bietet während eines Auslandsstudiums jede Menge Abwechslung. Großer Vorteil: Die Studienleistungen werden in Deutschland ohne Probleme anerkannt. 

Auslandsstudium, Italien, Land

Wer sich schon immer für „Dolce Vita“ begeistern konnte, der ist in Italien genau richtig: Wo sonst kann man sich während seines Auslandssemesters an beliebten Badestränden vom Studentenalltag erholen oder beim Wochenendausflug historische Orte entdecken?  Ein weiterer guter Grund sich für ein Auslandsstudium in Italien zu entscheiden ist die Sprache. Italienisch steht an vierter Stelle der wichtigsten Fremdsprachen in Deutschland. 

Anziehungskraft haben auch die Unistandorte. Städte wie Rom, Florenz, Mailand und Bologna haben nicht nur ein großes Studienangebot, sondern auch jede Menge Flair. Seinen Cappuccino gleich gegenüber dem Kolosseum zu schlürfen oder echte italienische Pizza mit Blick auf den Florenzer Dom genießen, das kann man nur in Italien.


Bachelor- und Mastersystem

Besonders praktisch für Studierende ist, dass das italienische Hochschulsystem fast vollständig auf das Bachelor- bzw. Mastersystem umgestellt ist. Die Studienleistungen werden also in Credit Points gemessen. Allerdings gibt es, wie zum Beispiel bei den medizinischen Fächern, Ausnahmen. Über die genaue Anerkennung der belegten Kurse sollte man sich daher trotzdem noch einmal erkundigen.

Klar sollte auch sein, dass die Unis oft weniger stark organisiert sind als in Deutschland. Zum Beispiel erscheinen viele Infos erst recht spät auf den offiziellen Seiten der jeweiligen Uni. Die südliche Mentalität schlägt eben doch durch.

Voraussetzungen für das Auslandssemester

Nicht ganz so einfach sind die Voraussetzungen für ein Auslandssemester in Italien. Neben der Hochschulreife ist eine Aufnahmeprüfung Pflicht. Für die zulassungsbeschränkten Fächer gibt es sogar eine Wettbewerbsprüfung. Gleichzeitig setzen die italienischen Hochschulen auch ausreichende Sprachkenntnisse voraus.

Einschüchtern lassen sollte man sich von der Sprachbarriere allerdings nicht. Kurse für italienisch werden auch von den Unis vor Ort günstig angeboten. Und schließlich gibt es ja noch das gute alte Englisch, dass auch die meisten Italiener beherrschen.    


Einreise und Aufenthalt

Pluspunkt ist sicher, dass es so einfach ist nach Italien einzureisen. Dafür braucht man nämlich lediglich seinen Personalausweis. Auch für den Studienaufenthalt bedarf es nur einer Aufenthaltsgenehmigung, die man innerhalb der ersten Woche des Auslandssemesters beantragen sollte. Ein Visum braucht man als  Angehöriger eines EU-Mitgliedstaates nicht.

Studiengebühren während des Auslandssemesters

Wer den Studiengebühren in Deutschland entkommen möchte, wird in Italien wohl eher enttäuscht werden. Diese variieren je nach Uni von 750 bis zu 3000 Euro pro Jahr. Zusätzlich sind in Italien Einschreibegebühren von 170 Euro üblich. Die genauen Kosten können an der jeweiligen Fakultät erfragt werden.

Da Italien Mitglied der EU ist, besteht die Möglichkeit an Förderprogrammen, wie ERASMUS teilzunehmen. Diese übernehmen die Studiengebühren an der Gasthochschule und geben Zuschüsse zu den Lebenserhaltungskosten und Sprachkursen. 

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