Hochschulbericht Sydney
Zehn Fragen, zehn Antworten
Bildungsweb hat einen Studenten befragt, der ein Semester in Australien studiert hat. Hier kannst du aus erster Hand erfahren, wie es ist, an einer australischen Hochschule immatrikuliert zu sein – Tipps und Tricks inklusive!
1.Warum hast Du Dich für ein Studium in Australien entschieden?
Primär ging es mir um das Land und die Stadt Sydney. Ich wollte schon immer nach Australien und da ich gerne ein Auslandssemester absolvieren wollte, konnte ich gleich beides miteinander verbinden. Für mich war es immer klar, dass ich während des Studiums ein bis zwei Auslandssemester mache, da ich solche Erfahrungen für enorm wichtig halte. Man hat im Leben nicht oft die Möglichkeit interkulturelle Erfahrungen in der Ferne zu sammeln und das prägt den Charakter sehr.
2. Was hast Du dort studiert und wann? Wie alt warst Du als Du dort warst?
Ich habe 2003 für ein Semester Business Administration an der University of Sydney studiert und war zu dem Zeitpunkt 24 Jahre alt.
3. Welche Kultur-und Mentalitätsunterschiede im Vergleich zu Deutschland und seinen Universitäten gibt es?
Australien ist schon deutlich entspannter und alle Professoren und Dozenten sind unheimlich freundlich. Es war nie ein Problem eine Sprechstunde zu bekommen und die Professoren haben sich immer Mühe gegeben. Durch die lockere Atmosphäre kam mir der Leistungsdruck nicht so hoch vor wie in Deutschland, was für das Abenteuer Auslandssemester aber auch vorteilhaft ist.
4. Und wie würdest Du das Niveau an einer australischen Hochschule wie der University of Sydney beurteilen?
Das Niveau in Australien ist meiner Meinung nach etwas niedriger als Deutschland. Es ist zwar durch die Case Studies viel Praxisnähe vorhanden, jedoch fehlen die knackigen Formeln und Theorien, wie man sie hierzulande kennt. Meine Klausurergebnisse waren in Sydney auch deutlich besser als die in Deutschland.
5. Welche Dinge hast Du aus der Zeit mitgenommen, die Du so in Deutschland nicht erfahren hättest?
Ich denke der interkulturelle Austausch mit Studenten aus anderen Ländern war sehr wichtig. Des Weiteren sind die Vorlesungen auf Englisch schon etwas Besonderes und teileweise ist es auch anstrengend den Dozenten zu folgen. Vor allem weil es sich da um Fachthemen mit besonderem Vokabular handelt.


