Wohnungssuche Teil 2
Wie wohnt es sich eigentlich in…
… Frankreich? Besonders in Paris sind die Preis gepfeffert: Für ein kleines ‚studio‘ sind rund 400 Euro zu veranschlagen. Für ausländische Studenten werden drei Prozent der Plätze im Studentenwohnheim reserviert. Etwas entspannter studiert es sich in der Provinz: Die Mietpreise sind zu halbieren und im Wohnheim finden 30 Prozent einen Platz. Ein Pluspunkt für Frankreich: Studierende können bei der Caisse d‘allocations familiales (CAF) eine Art Wohngeld beantragen, das nicht zurückgezahlt werden muss.
… Spanien? Studierende können sich trotz kühler Wintermonate darauf einstellen, dass eine Heizung nicht zum spanischen Standard gehört. Dafür verfügen viele Studentenwohnheime bei einem Mietpreis von rund 350 Euro über Voll- oder Halbpension und einen Wäscheservice. Allerdings werden Männer und Frauen teilweise noch getrennt untergebracht.
... Italien? Es ist normal, sich als Student sowohl im Wohnheim als auch privat ein Zimmer zu teilen. Eine ‚camere singole‘ kostet 300 bis 500 Euro. Ein entsprechend geteiltes Zimmer, die ‚camere doppie‘, ist preiswerter. Viele heimkehrende Studenten berichten, dass das Wohnen rustikaler und teilweise schmutziger ist.
… England? Wohnheimplätze sind in England eher für Studienanfänger reserviert. Daher müssen sich Studierende beeilen, wenn sie einen Platz bekommen möchten. Ein ‚Bedsite‘ bei einer britischen Familie mit Verpflegung kann eine Alternative sein. Für ein Ein-Zimmer-Apartment fallen in London rund 150 Euro, ansonsten um die 88 Euro in der Woche an.
Zur Überbrückung
Wer ohne konkrete Unterkunft ins Auslandssemester startet, kann zunächst in einem Hotel oder Hostel unterkommen. Das ist zwar kostspieliger, aber manchmal ist es doch sinnvoller, sich direkt vor Ort auf die Suche zu begeben.

