Wieder in der Heimat
Obdachlos und sozialer Jetlag?
Wer nach dem Auslandssemester die Heimreise antritt, hat viele neue Erfahrungen im Gepäck. Oft braucht es dann zu Hause erstmal Zeit, sich wieder einzuleben. Organisation der Rückkehr lässt Ruhe dafür und räumt ein paar Sorgen aus dem Weg.
Das aufregende Auslandssemester ist vorbei und es geht wieder zurück in die Heimat. Die Rückkehrer treten ihre Heimreise oft mit gemischten Gefühlen an. Die Freude auf die Heimat auf der einen Seite, das Verlassen des liebgewonnen Lebens während des Auslandssemesters auf der anderen Seite und dann noch oft mit allerlei Gedanken, was es bei der Rückkehr alles zu erledigen gibt. Zumindest einiges an Ärger und Unsicherheit kann sich sparen, wer in die Organisation des Auslandssemesters auch die Rückkehr einbezieht und zwar nicht nur durch Beschaffung der Tickets für die Rückreise.
Von der heimatlichen Fremde in die fremde Heimat
Während des Auslandssemesters wurde ein neues Leben kennengelernt. Eine fremde Welt in der man gelernt hat, sich zurechtzufinden. Bei der Rückkehr dann muss man ich erst einmal wieder in der alten Welt zurechtfinden. Ob Kulturschock, Vermissen der neuen Freunde oder in der Heimat veränderter Freundeskreis – je nach dem, was während des Auslandssemesters so passiert ist, braucht es vielleicht Zeit, damit die Heimat auch wieder als solche empfunden wird.
Vielleicht findet man Einiges ganz anders vor, als zum Zeitpunkt des Verlassens. Vielleicht aber auch ist alles so erschreckend beim Alten und man selbst mit so viel Neuem im Gepäck, dass dadurch alles fremd erscheint.
Mit dem Wiedereinleben, dem Treffen aller, die man so lange nicht gesehen hat und dem zurückkehrenden Alltag in der alten Heimat hat sie Psyche oft schon genug zu tun. Da sollte sie nicht noch mit Existenzsorgen geplagt sein durch die Frage, ob man noch ein Dach über dem Kopf hat oder mit Sorgen des weiteren Studienverlaufs beschäftigt. Organisation und eine Rückkehr in trockenen Tüchern, helfen beim stressfreien Zurück- und Wiederankommen.
Das Heim in der Heimat
Vor allem die Frage nach der Bleibe, sollte schon vor der Abfahrt ins Auslandssemester geklärt werden. Wer in einer eigenen Wohnung oder in einer WG haust, der kann für die Zeit des Auslandssemesters über eine Untervermietung nachdenken. Nach dem Auslandssemester kann man dann in das eigene Heim zurückkehren und braucht sich nicht um doppelte Miete sorgen. Die möblierten Zimmer, die man dann anzubieten hat, werden gern auch von Praktikanten gemietet oder von Leuten, die sich aus anderen Gründen zeitweilig in der Stadt befinden und ein Zimmer suchen.


